Post von Lucia aus Peru – der erste Bericht

Der erste Bericht

Vier Wochen nach der Ausreise unserer Missionarinnen auf Zeit haben wir bereits Post – Lucias ersten Bericht – erhalten. Lucia erzählt von ihren ersten Erfahrungen in Jicamarca – einem Viertel der Metropole Lima in Peru.

So berichtet Lucia: „In dem Monat, den ich bis jetzt in Peru verbracht habe, ist schon ziemlich viel passiert. Und es ist irgendwie ein komisches Gefühl. Kein normaler Tourist lernt das Lima kennen, in dem ich lebe und in dem ich anfange, mich zu Hause zu fühlen.“

Den ganzen Bericht mit tollen Fotos könnt ihr hier lesen.

Aussendung 2016

Abschied und Ankommen

Es heißt nun für unsere 4 Freiwilligen, Abschied nehmen und die Koffer packen, um ganz im Einsatzland ankommen zu können, denn mit der Aussendung ist ein wesentlicher Schritt getan in Richtung Kenia, Ghana oder Peru, wo die Freiwilligen, mit unseren Schwestern leben und arbeiten werden.

Die Aussendung – Das Fest

Ein schönes Fest will  gut vorbereitet sein. Danke an alle: MaZ-lerinnen, Schwestern, Eltern, dem liturgischen Dienst und Don Sebastian. Es war ein schönes Fest mit Tränen, Lachen, guten Gedanken für den Weg und die Entwicklung als Freiwillige, mit herrlicher Musik und gutem Essen.

Auf Wiedersehen!

Als Motto für eure Aussendung habt ihr „Neue Schritte wagen …“ gewählt. Nun ist es soweit. Noch einige Tage bis zum Flug! Wir, das Vorbereitungsteam, eure Eltern und Freunde, werden ganz gespannt eure Berichte und Newsletter lesen und verfolgen.

Und plötzlich weißt du:
Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.
Meister Eckhart (1260 – 1327), deutscher Mystiker

Nur im Vertrauen lassen wir euch diesen Weg wagen.
Bis zum Wiedersehen!

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Von links: Katrin, Sr. Katharina, Lucia, Teresa, Marie, Sr. Edith, Simone

 

Durch Armut und Ungerechtigkeit hin zur Osterfreude

Das 5-tägige Seminar im Angerkloster in München führte unsere vier Missionarinnen auf Zeit in Vorbereitung von dem Leid und der Stille der Kartage hin zur Freude und dem jubelnden Halleluja des Ostersonntags! Zweifelsohne ganz besondere Tage …

Töpfereien aus Peru, Kreuze aus Mittelamerika und Tücher aus Gambia begleiteten uns durch diese Tage …

Ausführliche Recherchen zu den vielfältigen Strukturen der Ungerechtigkeit in unserer Welt, aber auch der Blick in die Bibel und das Lebenszeugnis verschiedener Befreiungstheologen, insbesondere Oscar Romeros (dessen Gedenktag am Gründonnerstag gefeiert wurde), ließen uns die zahlreichen Facetten von Armut erschreckend lebendig werden. Auch mit dem Thema Gewalt und persönlichen Krisensituation setzten wir uns ausführlich auseinander.

So was es von besonderer Bedeutung, dass wir am Karfreitag, den wir im Schweigen verbrachten, die Zerrissenheit der Welt wie auch unsere eigenen Lebens-Bruchstücke in den Spiegelkreuzen ins Bild bringen konnten.

Zudem war ein Schwerpunkt dieser Tage die Kommunikation: im interkulturellen Kontext, mit Blick auf Geschlechterrollen, möglichst gewaltfrei und nicht zuletzt auch mit unseren ganz persönlichen „Vögeln“ im Gepäck… 😉

Diese Tage ermöglichten also mit viel kreativem Tun, zahlreichen Rollenspielen und Übungen wichtige Schritte auf dem Weg zu einem gelungenen Einsatz für mehr Gerechtigkeit in dieser Welt – als Missionarinnen auf Zeit. Und manch eine Übung ließ uns dabei buchstäblich ganz nahe zusammenrücken!

Vorbereitung im malerischen Birkenstein

2. Vorbereitungsseminar

Vom 29. bis 31. Januar trafen wir uns mit den Missionarinnen auf Zeit 2016/17 zum 2. Vorbereitungsseminar im malerischen Wallfahrtsörtchen Birkenstein und wurden von den 5 Schwestern vor Ort herzlich in ihrem großen Urlaubshaus aufgenommen.

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Dabei liegt der thematische Schwerpunkt des Seminars in der eigenen Biografie: Wir begeben uns mit unserem „inneren Kind“ auf Spurensuche in unserem Lebenslabyrinth und setzen uns mit unseren Stärken und Schwächen, mit unseren Ängsten und Sehnsüchten auseinander.

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Doch natürlich kommt auch die Gemeinschaft nicht zu kurz: Beim gemeinsamen Kochen, Gestalten, Beten und erlebnispädagogischen Aktivitäten genießen wir das Miteinander und lernen uns noch besser kennen.

Eine groooße Herausforderung scheint hier vor Lucia, Marie, Katrin und Simone zu stehen:

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Arme Schulschwestern v.U.Lb.Fr.