Es ist besiegelt!

Das Projekt „Missionarin auf Zeit“ der Armen Schulschwestern v.U.Lb.Fr. hat das RAL Gütezeichen für internationale Freiwilligendienste („Outgoing“) erhalten! Wir wurden dafür als Entsendeorganisation in einem externen Verfahren auf die Qualität unserer Arbeit hin überprüft. Nach diesem intensiven Prüfverfahren hat die „Gütegemeinschaft Internationaler Freiwilligendienst e.V.“ befunden: Ihr macht das klasse!

„RAL Gütezeichen“ gibt es für zahlreiche Produktarten und Leistungskategorien. Unserem „Produkt“ – also dem Freiwilligendienst „Missionarin auf Zeit“ – wurde ein hohes Maß an Qualität in der Durchführung bescheinigt. Die externe Prüfinstanz hat dafür insbesondere die Begleitung der Freiwilligen und das Krisen- und Notfallmanagement, aber auch Bereiche wie die Öffentlichkeitsarbeit und insbesondere die Kommunikation zwischen der Entsendeorganisation, den PartnerInnen im Gastland und den Freiwilligen in den Blick genommen.

Wir sind stolz darauf, dass damit die Qualität unserer Arbeit „besiegelt“ wurde, auf die unsere Freiwilligen, ihre Eltern und Bekannten, unsere PartnerInnen, und nicht zuletzt interessierte junge Menschen vertrauen können.

Da das Lernen nie aufhört und wir uns natürlich weiter entwickeln möchten, verpflichten wir uns als Gütezeichenträgerin dazu, uns alle zwei Jahre diesem Prüfprozess zu unterziehen und daraus gewonnene Erkenntnisse konstruktiv umzusetzen.

In diesem Sinne: Weiter geht`s!

Zudem sind wir als Entsendeorganisation Mitglied des „fid-Trägerkreises der AGEH“ (fid = freiwilliger internationaler Dienst, AGEH = Arbeitsgemeinschaft Entwicklungshilfe).

Weitere Infos zu dem Gütesiegel unter http://ral-freiwilligendienst.de/.

Post von Lucia aus Peru – der erste Bericht

Der erste Bericht

Vier Wochen nach der Ausreise unserer Missionarinnen auf Zeit haben wir bereits Post – Lucias ersten Bericht – erhalten. Lucia erzählt von ihren ersten Erfahrungen in Jicamarca – einem Viertel der Metropole Lima in Peru.

So berichtet Lucia: „In dem Monat, den ich bis jetzt in Peru verbracht habe, ist schon ziemlich viel passiert. Und es ist irgendwie ein komisches Gefühl. Kein normaler Tourist lernt das Lima kennen, in dem ich lebe und in dem ich anfange, mich zu Hause zu fühlen.“

Den ganzen Bericht mit tollen Fotos könnt ihr hier lesen.

Aussendung 2016

Abschied und Ankommen

Es heißt nun für unsere 4 Freiwilligen, Abschied nehmen und die Koffer packen, um ganz im Einsatzland ankommen zu können, denn mit der Aussendung ist ein wesentlicher Schritt getan in Richtung Kenia, Ghana oder Peru, wo die Freiwilligen, mit unseren Schwestern leben und arbeiten werden.

Die Aussendung – Das Fest

Ein schönes Fest will  gut vorbereitet sein. Danke an alle: MaZ-lerinnen, Schwestern, Eltern, dem liturgischen Dienst und Don Sebastian. Es war ein schönes Fest mit Tränen, Lachen, guten Gedanken für den Weg und die Entwicklung als Freiwillige, mit herrlicher Musik und gutem Essen.

Auf Wiedersehen!

Als Motto für eure Aussendung habt ihr „Neue Schritte wagen …“ gewählt. Nun ist es soweit. Noch einige Tage bis zum Flug! Wir, das Vorbereitungsteam, eure Eltern und Freunde, werden ganz gespannt eure Berichte und Newsletter lesen und verfolgen.

Und plötzlich weißt du:
Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.
Meister Eckhart (1260 – 1327), deutscher Mystiker

Nur im Vertrauen lassen wir euch diesen Weg wagen.
Bis zum Wiedersehen!

2016-07-17 13.31.53
Von links: Katrin, Sr. Katharina, Lucia, Teresa, Marie, Sr. Edith, Simone

 

Durch Armut und Ungerechtigkeit hin zur Osterfreude

Das 5-tägige Seminar im Angerkloster in München führte unsere vier Missionarinnen auf Zeit in Vorbereitung von dem Leid und der Stille der Kartage hin zur Freude und dem jubelnden Halleluja des Ostersonntags! Zweifelsohne ganz besondere Tage …

Töpfereien aus Peru, Kreuze aus Mittelamerika und Tücher aus Gambia begleiteten uns durch diese Tage …

Ausführliche Recherchen zu den vielfältigen Strukturen der Ungerechtigkeit in unserer Welt, aber auch der Blick in die Bibel und das Lebenszeugnis verschiedener Befreiungstheologen, insbesondere Oscar Romeros (dessen Gedenktag am Gründonnerstag gefeiert wurde), ließen uns die zahlreichen Facetten von Armut erschreckend lebendig werden. Auch mit dem Thema Gewalt und persönlichen Krisensituation setzten wir uns ausführlich auseinander.

So was es von besonderer Bedeutung, dass wir am Karfreitag, den wir im Schweigen verbrachten, die Zerrissenheit der Welt wie auch unsere eigenen Lebens-Bruchstücke in den Spiegelkreuzen ins Bild bringen konnten.

Zudem war ein Schwerpunkt dieser Tage die Kommunikation: im interkulturellen Kontext, mit Blick auf Geschlechterrollen, möglichst gewaltfrei und nicht zuletzt auch mit unseren ganz persönlichen „Vögeln“ im Gepäck… 😉

Diese Tage ermöglichten also mit viel kreativem Tun, zahlreichen Rollenspielen und Übungen wichtige Schritte auf dem Weg zu einem gelungenen Einsatz für mehr Gerechtigkeit in dieser Welt – als Missionarinnen auf Zeit. Und manch eine Übung ließ uns dabei buchstäblich ganz nahe zusammenrücken!

Arme Schulschwestern v.U.Lb.Fr.