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Der Weg ist das Ziel – also los geht`s!

Beim letzten Vorbereitungsseminar war wieder viel geboten.

So setzten sich die drei Freiwilligen Anna Verena, Johanna und Lea mit dem Thema Fotoethik auseinander und überlegten, was das Gelernte für ihre zukünftige Berichte bedeuten kann. Außerdem wurde das Thema Abschied nehmen in den Fokus gerückt und die Freiwilligen konnten beim Austausch der gegenseitigen Erfahrungen viel mitnehmen. Nicht zuletzt gab es organisatorische Themen wie Visa und Versicherungen, die nochmals geklärt wurden.

Aber das Wichtigste war dann an diesem Wochenende doch die feierliche Aussendung mit den Familien. Von allen drei Freiwilligen waren die Eltern angereist. Zum einen konnten diese dann beim Elternabend am Samstag auch noch ihre letzten Fragen zum MaZ-Einsatz loswerden, und zum anderen feierten sie mit den Schwestern, dem erweiterten MaZ-Team und den Freiwilligen den Aussendungsgottesdienst am Sonntagmorgen.

Danach gab es einen Brunch mit allen Angehörigen und Zeit für gemütliches Beisammensein.

Am Sonntagnachmittag waren dann noch die letzten Unklarheiten beseitigt und die Freiwilligen fühlten sich gestärkt, gewappnet und gesegnet für ihren Einsatz.

Wir freuen uns auf die ersten Berichte aus Peru und Kenia!

Ein LICHT-volles Seminar in der Karwoche

Das sechstägige Seminar in der Karwoche liegt hinter uns und war angefüllt mit wertvollen Erfahrungen, tiefen Begegnungen mit dem Ostergeschehen und mit uns selbst – und mit spannenden Themen…

Mit Themen rund um Sicherheit und Gesundheit, Umgang mit Krisensituationen, Selbstfürsorge, Kommunikation und Konflikt, Geschlechtergerechtigkeit, Strukturen der Ungerechtigkeit,… ging es ganz schön zur Sache!

Das Thema Armut ließen wir von verschiedenen Seiten auf uns wirken: Wir beschäftigten uns damit, wodurch Armut zustande kommt und wie sie uns bereits in der Bibel begegnet. Doch ließen wir uns auch persönlich anrühren: Bei einem Tag auf den Straßen Münchens ließen wir uns selbst darauf ein, mit nichts in der Tasche die Menschen zu uns sprechen zu lassen. Und im Schweigen erlebten wir die Armut der Sprachlosigkeit…

So waren es in mehrfachem Sinn „reich“ gefüllte Tage – und es war einfach schön, schließlich miteinander das Oster-Halleluja anstimmen zu können!

Nun kann es in die Endphase der Vorbereitung gehen! Mit Mitlebewoche, Länderseminar, Sprachvorbereitung,… Es wird langsam spannend!

Vorbereitungsseminar in Birkenstein

Das zweite Vorbereitungswochenende vom 17. bis 19. März führte uns in die Bayerischen Berge. Zwar konnten wir nur am ersten Abend einen idyllischen Alpenblick genießen, da es den Rest des Wochenendes in Strömen regnete, aber umso gemütlicher war es im Selbstversorgerhaus der Schwestern.

Diesmal lag der Schwerpunkt ganz auf der eigenen Biographie. Über verschiedene Symbole und kreative Gestaltung näherten wir uns unserem eigenen Lebensweg, dem inneren Kind, unseren Sehnsüchten, Stärken und Schwächen.

Drumherum wurde lecker gemeinsam gekocht, viel Kaffee getrunken, kooperativ gespielt und die Gemeinschaft genossen. Natürlich durfte auch ein Besuch bei der Schwesterngemeinschaft vor Ort und ihrer prächtigen Wallfahrtskapelle nicht fehlen, die uns Schwester Eresta voller Begeisterung näherzubringen verstand.

Ein Höhepunkt war die Messe in kleiner Runde, die der örtliche Kurat mit uns im Meditationsraum feierte und mit dem wir uns zusammen über eine Bibelstelle austauschten.

Und schließlich war an diesem Wochenende der große Moment gekommen, auf den wohl sowohl die MaZ’lerinnen als auch die Teamerinnen hingefiebert hatten: In Einzelgesprächen erfuhr jede Missionarin auf Zeit, wohin für sie die Reise gehen wird und wie ihre Einsatzstelle für das Jahr aussieht.

So waren nun auch die Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und dem Solidaritätskreis, die wir am Sonntag besprachen, viel greifbarer. Mit diesem Wissen und der spannenden Neuigkeit – dem Einsatzort und Zuhause für ein Jahr – im Gepäck und viel Apfelstrudel im Bauch verließen wir fröhlich Birkenstein und machten uns auf den Weg zurück in den Alltag.

Bis zum nächsten Treffen, das schon in wenigen Wochen stattfindet, wird viel passieren: Die neuen MaZ‘lerinnen werden Kontakt zu den Gemeinschaften vor Ort aufnehmen, können mit dem Organisieren anfangen und versuchen, gaaaaanz viel über ihr Einsatzland zu erfahren.

1. Vorbereitungsseminar in München

Im Januar fand das erste Treffen des neuen MaZ-Jahrgangs in München statt!

Nach einem lustigen Kennenlernen starteten wir schon direkt in die Vorbereitung: Was sind die persönlichen Motivationen, für ein Jahr ins Ausland zu gehen und einen Freiwilligendienst als MaZ zu machen? Was kann „Mission“ heute bedeuten? Was ist überhaupt Armut und wo begegnet sie uns?

Hitzig wurde es bei der Debatte über den Sinn und Unsinn von Freiwilligendiensten: Sind sie ein Ego-Trip ins Elend oder doch ein Lerndienst? An Diskussionsstoff mangelte es nicht und das Wochenende war gefüllt mit spannendem Austausch und Reflexion, aber auch gemütlichem Beisammensein, singen und beten.

Nicht nur untereinander lernten sich die drei neuen MaZlerinnen und das Team kennen, sondern auch die Entsendeorganisation der Schulschwestern wurde vorgestellt und erlebt. Beim Bericht einer Ehemaligen konnten wir den eisigen Wintertemperaturen ins sonnige Nordostbrasilien entfliehen und einen Einblick in ein MaZ-Jahr bekommen.

Schließlich gestaltete jede ihr eigenes Wegbuch, das nun treuer Begleiter durch die weiteren Stationen der Vorbereitung und das Jahr im Ausland sein wird. Nächster Stopp: Birkenstein in den Bergen!

Teamwochenende im erweiterten Kreis

Mit Anja, Kathrin und Theresa hat unser MaZ-Team begeisterte Mitarbeiterinnen für sich gewonnen. Sie sind stolze Rückkehrerinnen aus den MaZ-Jahrgängen 2008/2009 und 2009/2010; Anja und Kathrin waren im Einsatz in Brasilien, Theresa in Paraguay. Manch eine/r würde sagen: „Das ist ja schon lange her!“ Doch das Herz schlägt noch immer für das Land, in dem sie ein Jahr mitgelebt, mitgebetet und mitgearbeitet haben mit unseren Mitschwestern vor Ort, mit liebgewordenen Menschen, mit Freunden und Bekannten.

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Tja, was so alles an Arbeit hinter einem Freiwilligendienst steckt! Nicht nur spannende Themen für die Vorbereitungsseminare, die Begegnung mit jungen Menschen und Teilnahme an interessanten Fortbildungen, sondern auch langweilige Verwaltungsarbeit, definitiv notwendiger Papierkram wie Vereinbarungen, Abrechnungen, Protokolle, … und Krisengespräche gehören auch dazu.

Wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit und den frischen Wind, den ihr uns bringt! Danke für eure Bereitschaft!

Das erweiterte MaZ-Team braucht nur noch eine Gruppe an Freiwilligen. Im Januar darf’s losgehen mit der Vorbereitung: Der MaZ-Spirit lodert jedenfalls und brennt uns schon unter den Nägeln!

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Aussendung 2016

Abschied und Ankommen

Es heißt nun für unsere 4 Freiwilligen, Abschied nehmen und die Koffer packen, um ganz im Einsatzland ankommen zu können, denn mit der Aussendung ist ein wesentlicher Schritt getan in Richtung Kenia, Ghana oder Peru, wo die Freiwilligen, mit unseren Schwestern leben und arbeiten werden.

Die Aussendung – Das Fest

Ein schönes Fest will  gut vorbereitet sein. Danke an alle: MaZ-lerinnen, Schwestern, Eltern, dem liturgischen Dienst und Don Sebastian. Es war ein schönes Fest mit Tränen, Lachen, guten Gedanken für den Weg und die Entwicklung als Freiwillige, mit herrlicher Musik und gutem Essen.

Auf Wiedersehen!

Als Motto für eure Aussendung habt ihr „Neue Schritte wagen …“ gewählt. Nun ist es soweit. Noch einige Tage bis zum Flug! Wir, das Vorbereitungsteam, eure Eltern und Freunde, werden ganz gespannt eure Berichte und Newsletter lesen und verfolgen.

Und plötzlich weißt du:
Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.
Meister Eckhart (1260 – 1327), deutscher Mystiker

Nur im Vertrauen lassen wir euch diesen Weg wagen.
Bis zum Wiedersehen!

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Von links: Katrin, Sr. Katharina, Lucia, Teresa, Marie, Sr. Edith, Simone

 

Durch Armut und Ungerechtigkeit hin zur Osterfreude

Das 5-tägige Seminar im Angerkloster in München führte unsere vier Missionarinnen auf Zeit in Vorbereitung von dem Leid und der Stille der Kartage hin zur Freude und dem jubelnden Halleluja des Ostersonntags! Zweifelsohne ganz besondere Tage …

Töpfereien aus Peru, Kreuze aus Mittelamerika und Tücher aus Gambia begleiteten uns durch diese Tage …

Ausführliche Recherchen zu den vielfältigen Strukturen der Ungerechtigkeit in unserer Welt, aber auch der Blick in die Bibel und das Lebenszeugnis verschiedener Befreiungstheologen, insbesondere Oscar Romeros (dessen Gedenktag am Gründonnerstag gefeiert wurde), ließen uns die zahlreichen Facetten von Armut erschreckend lebendig werden. Auch mit dem Thema Gewalt und persönlichen Krisensituation setzten wir uns ausführlich auseinander.

So was es von besonderer Bedeutung, dass wir am Karfreitag, den wir im Schweigen verbrachten, die Zerrissenheit der Welt wie auch unsere eigenen Lebens-Bruchstücke in den Spiegelkreuzen ins Bild bringen konnten.

Zudem war ein Schwerpunkt dieser Tage die Kommunikation: im interkulturellen Kontext, mit Blick auf Geschlechterrollen, möglichst gewaltfrei und nicht zuletzt auch mit unseren ganz persönlichen „Vögeln“ im Gepäck… 😉

Diese Tage ermöglichten also mit viel kreativem Tun, zahlreichen Rollenspielen und Übungen wichtige Schritte auf dem Weg zu einem gelungenen Einsatz für mehr Gerechtigkeit in dieser Welt – als Missionarinnen auf Zeit. Und manch eine Übung ließ uns dabei buchstäblich ganz nahe zusammenrücken!

Vorbereitung im malerischen Birkenstein

2. Vorbereitungsseminar

Vom 29. bis 31. Januar trafen wir uns mit den Missionarinnen auf Zeit 2016/17 zum 2. Vorbereitungsseminar im malerischen Wallfahrtsörtchen Birkenstein und wurden von den 5 Schwestern vor Ort herzlich in ihrem großen Urlaubshaus aufgenommen.

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Dabei liegt der thematische Schwerpunkt des Seminars in der eigenen Biografie: Wir begeben uns mit unserem „inneren Kind“ auf Spurensuche in unserem Lebenslabyrinth und setzen uns mit unseren Stärken und Schwächen, mit unseren Ängsten und Sehnsüchten auseinander.

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Doch natürlich kommt auch die Gemeinschaft nicht zu kurz: Beim gemeinsamen Kochen, Gestalten, Beten und erlebnispädagogischen Aktivitäten genießen wir das Miteinander und lernen uns noch besser kennen.

Eine groooße Herausforderung scheint hier vor Lucia, Marie, Katrin und Simone zu stehen:

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Vorbereitung – Eindrücke vom 1. Treffen

Kennenlernen beim ersten Vorbereitungsseminar

Vier mutige junge Frauen machten sich vergangenen Freitag auf den Weg in die Christkindlmarkt-überfüllte Münchner Innenstadt.

Im Angerkloster wurden sie nicht nur von den drei MaZ-Teamerinnen erwartet, sondern auch die ehemalige MaZ`lerin Theresia und die 60 Mutterhausschwestern hatten sich bereits auf ihre Ankunft gefreut.

Und dann erwartete sie ein volles Wochenendprogramm: Mit viel Austausch und Raum zum Kennenlernen, mit Erfahrungsberichten aus fernen Kontinenten, einer Auseinandersetzung mit der eigenen Motivation und vielen Informationen rund um den Freiwilligendienst „Missionarin auf Zeit“. Nicht zuletzt nahmen wir uns natürlich auch die Zeit zum Gebet und feierten den Beginn der Adventszeit!

So freuen wir uns schon auf das Wiedersehen beim nächsten Vorbereitungswochenende!