Vorbereitungsseminar in Birkenstein

Das zweite Vorbereitungswochenende vom 17. bis 19. März führte uns in die Bayerischen Berge. Zwar konnten wir nur am ersten Abend einen idyllischen Alpenblick genießen, da es den Rest des Wochenendes in Strömen regnete, aber umso gemütlicher war es im Selbstversorgerhaus der Schwestern.

Diesmal lag der Schwerpunkt ganz auf der eigenen Biographie. Über verschiedene Symbole und kreative Gestaltung näherten wir uns unserem eigenen Lebensweg, dem inneren Kind, unseren Sehnsüchten, Stärken und Schwächen.

Drumherum wurde lecker gemeinsam gekocht, viel Kaffee getrunken, kooperativ gespielt und die Gemeinschaft genossen. Natürlich durfte auch ein Besuch bei der Schwesterngemeinschaft vor Ort und ihrer prächtigen Wallfahrtskapelle nicht fehlen, die uns Schwester Eresta voller Begeisterung näherzubringen verstand.

Ein Höhepunkt war die Messe in kleiner Runde, die der örtliche Kurat mit uns im Meditationsraum feierte und mit dem wir uns zusammen über eine Bibelstelle austauschten.

Und schließlich war an diesem Wochenende der große Moment gekommen, auf den wohl sowohl die MaZ’lerinnen als auch die Teamerinnen hingefiebert hatten: In Einzelgesprächen erfuhr jede Missionarin auf Zeit, wohin für sie die Reise gehen wird und wie ihre Einsatzstelle für das Jahr aussieht.

So waren nun auch die Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und dem Solidaritätskreis, die wir am Sonntag besprachen, viel greifbarer. Mit diesem Wissen und der spannenden Neuigkeit – dem Einsatzort und Zuhause für ein Jahr – im Gepäck und viel Apfelstrudel im Bauch verließen wir fröhlich Birkenstein und machten uns auf den Weg zurück in den Alltag.

Bis zum nächsten Treffen, das schon in wenigen Wochen stattfindet, wird viel passieren: Die neuen MaZ‘lerinnen werden Kontakt zu den Gemeinschaften vor Ort aufnehmen, können mit dem Organisieren anfangen und versuchen, gaaaaanz viel über ihr Einsatzland zu erfahren.

2 Gedanken zu „Vorbereitungsseminar in Birkenstein“

  1. Liebe Katharina,

    ich habe heute schon mit „Emerkingen“ telefoniert und dabei sind wir auch auf Dich zu sprechen gekommen…Ich wollte einfach mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Was ich über Dich „googeln“ konnte, hört sich sehr hoffnungsvoll an – das freut mich! Ich wünsche Dir eine gute Karwoche und ein helles, frohes Osterfest! Dein alter Pfarrer Ulrich Steck

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